Kimchi 김치

Fermentiertes, scharf gewürztes Gemüse, meist Chinakohl: in Korea fast so wichtig wie Reis.

Kimchi (김치) ist fermentiertes, gewürztes Gemüse und bei koreanischen Mahlzeiten beinahe so wichtig wie Reis. Traditionell wird es aus Chinakohl, auch Selleriekohl genannt, oder aus Rettich gemacht und unter anderem mit Chili und Knoblauch gewürzt. Es steht als Beilage (Banchan) auf fast jedem koreanischen Tisch.

Frisches Kimchi schmeckt scharf, salzig und knackig. Mit der Gärung wird es säuerlicher und weicher. Sehr saures Kimchi nimmt man in Korea gern zum Kochen.

Schnell selbst gemacht ist Geotjeori-Kimchi, das frisch gegessen wird. Wie das klassische, gegorene Chinakohl-Kimchi geht, steht in Kimchi selber machen. Gekocht oder gebraten steckt Kimchi in Kimchi-Jjigae, Kimchi-Jeon, Kimchi-Bokkeumbap und Budae-Jjigae. Für diese Gerichte ist fertiges Kimchi aus Glas oder Dose geschmacklich kaum ein Unterschied, roh gegessen dagegen schon.

Kimchi gehört in den Kühlschrank und gut verschlossen, weil es kräftig riecht; dort gärt es langsam weiter und wird mit der Zeit saurer. Achtung, wenn du vegan isst: Viele Kimchi-Sorten enthalten Fischsoße oder eingelegte Garnelen, ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.

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